Insider packt aus: Banksterbonzen machen Kaffeepause, während unsere Ersparnisse flöten gehen!

Im Zusammenhang mit unserem kurzen, aber klaren und kritischen Artikel „Bankenrettung – ein völlig aussichtsloses Unterfangen“ gelang es uns, Kontakt mit einem Banken-Insider aufzunehmen, der bereit war, uns einen Einblick in seinen deprimierenden Arbeitsalltag zu geben.

Natürlich wäre es für unseren Whistleblower viel zu gefährlich, unter seinem wahren Namen mit uns zu reden. Nennen wir ihn statt dessen einfach Lars Porsenna wie den gefürchteten und mächtigen Feind Roms. Herr Porsenna ist für ein großes internationales Beratungsunternehmen tätig und war in den vergangenen Jahren an mehreren „Bankenrettungen“ in ganz Europa beteiligt. Auch gegenwärtig hilft er wieder, eine Bank im europäischen Ausland zu „retten“, doch was das bedeutet, darüber macht sich Herr Porsenna keine Illusionen mehr.

Freiundkritisch traf Herrn Porsenna am vergangenen Wochenende in einem Café in Bielefeld zum Gespräch. Zu seiner Arbeit als Bankenretter im Allgemeinen erzählte er uns frisch von der Leber: „Ich bin seit dem letzten Stresstest 2014 sowas wie ein Katastrophenjunkie. Es ist einfach zu schön, in einer Organisation zu sein, in der die absolute Panik ausbricht – als einer, der von aussen bezahlt wird, und zwar von einer fetten Organisation die nicht so schnell zusammenbricht.“

Nicht so schnell wie eine Bank, meint Herr Porsenna damit. Er lächelt schon beim Wort „Stresstest“: Diese sogenannten Stresstests sind bekanntlich nichts weiter als ein flacher Witz! Sie bedeuten mitnichten, dass eine Bank krisenresistent wäre, sondern dienen nur dazu, die Kunden in falscher Sicherheit zu wiegen. Und dennoch bestehen die meisten Banken sogar diese Pseudo-Stresstests nur äusserst knapp.

Porsenna über seine Arbeit in Banken, bei denen wegen Managementfehlern die Panik ausbricht: „Da kann man dann in der Bank in Ruhe zu seinen Lieblingsarschlöchern gehen und entspannt fragen: do you wanna coffee? Diese Blicke, unbezahlbar. Das macht ECHT spass!“

Den Kaffee würden die Bankster allerdings dann doch immer annehmen, denn zu viel mehr als Kaffeetrinken und zwischendurch das Geld der kleinen Sparer und Anleger verzocken seien diese Leute ohnehin nicht fähig.

Porsenna streicht für seine Beratertätigkeit ein fettes Gehalt ein, doch er macht sich nichts vor. „Der große Knall steht bevor“, meint er. In einer gerechteren Welt müsste man eigentlich nicht nur alle Berater rausschmeißen, sondern auch gleich die Banklizenz solcher Häuser verbrennen!

Auf die Frage von freiundkritisch, ob unser Erspartes auf der Bank denn noch sicher sei, meint Porsenna unter schallendem Lachen: „Investieren Sie lieber möglichst viel in stabile Sachwerte wie Edelmetalle und Immobilien!“

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