„Bankenrettung“ – ein völlig aussichtsloses Unterfangen

Die Krise von 2008 ist überwunden, glauben Sie? Weit gefehlt, es brodelt wie wild unter der Oberfläche. Die Nullzinsen erodieren die Gewinnmargen der europäischen Banken, und die Zahl der Zombie-Unternehmen, die in deren Fahrwasser nur noch auf dem Papier überleben, steigt. Derweil werden die Sparer enteignet. Der Crash am Ende ist unausweichlich; die Aktie der deutschen Bank ist seit Monaten schon auf einem beeindruckenden Sinkflug.

Doch wer wird zur Kasse gebeten, wenn es soweit ist? Die Zocker, die Bankster an der Spitze? Weit gefehlt! Der Steuerzahler darf dann blechen. Wir kennen das ja schon von der letzten Krise. Und warum ist das so? Weil Banken von den Regierungen, die mit ihnen gemeinsame Sache machen, das Prädikat „systemrelevant“ übergestülpt kriegen. Heute ist es für Banken attraktiv, angeblich „systemrelevant“ zu sein, weil sie sich dann darauf verlassen können, dass der deutsche Michel sie schon aus dem Dreck zieht. Vorgebliche „Stresstests“ und sogenannte „Bankenrettungen“ öndern daran nichts, es handelt sich schlicht um Augenwischerei.

Denken Sie also gut darüber nach, ob Sie Ihr Vermögen künftig noch einer Bank anvertrauen wollen. Sie könnten es schon bald bereuen.

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